Der Künstler 

Herzlich Willkommen!

 

Wilkommen auf der Webseite von Sjaak Smetsers. Hier haben Sie die Möglichkeit sich Werke von Sjaak Smetsers an zu schauen. Wir probieren möglichst aktuell zu bleiben.

 

FILM Künstler SJAAK SMETSERS und Galerie MOEËJEN DAAG!

Sjaak Smetsers (1954) lebt und arbeitet in seinem Geburtsort Venlo. Nach Jahren eines rastlosen und von Geschäftsreisen als Projektleiter in der Kältetechnikindustrie geprägten Lebens folgte ein Sabbatjahr, das in eine Phase der inneren Einkehr mündete. Diese Entdeckungsreise zum eigenen Ich führte Smetsers unter anderem auf das Feld der Bioenergetik.

Mit wachsenden Erkenntnissen zur eigenen Person und seiner eigenen Wirklichkeit. Im Alter von 42 Jahren entstanden seine ersten Kreationen. Aus seinem Umfeld kamen Ratschläge, doch in den alten Beruf zurückzukehren, aber auch Fragen, ob er Künstler geworden sei. Allerdings interessiert es Sjaak Smetsers nicht mehr, mit welchem Beruf man ihn in Verbindung bringt, mit welcher Bezeichnung er belegt wird. Grund dessen war nicht etwa Desinteresse, sondern die wiedergewonnene innere Freiheit, die ihn zu der Erkenntnis führte, dass eine Berufsbezeichnung für seine Lebenseinstellung keinerlei Bedeutung mehr hat. Quell seines Schaffensdrangs ist es, der Welt in Freiheit, wirklich und unbefangen gegenüber zu treten.

Das Leben von Sjaak Smetsers ist

ein Leben im SEIN und nicht im WERDEN. Die bedingungslose Hingabe an den Augenblick. Für Smetsers sind das keine sinnentleerten Slogans oder hohle Phrasen, sondern Ausgangspunkte, von denen aus er Kunst macht. Dabei spielt seine Position in den heutigen Zeitläuften eine wichtige Rolle. Schließlich ist jeder lebende Künstler Teil der Gesellschaft und lebt im Hier und Jetzt. Kein einziger Künstler vermag seinem Ort und seiner Zeit zu entgehen. Smetsers ist sich dessen bewusst, wie er auch von der Tatsache durchdrungen ist, dass der Mensch bei der Gestaltung von Ort und Zeit auf Grund eigener Erkenntnisse und Einsichten handeln kann. Das ist Freiheit in ihrer höchsten Form.

Das ist deutlich spürbar – fast hat es den Anschein, als habe er etwas aufzuholen! Nahezu täglich ist er in seinem hervorragend ausgestatteten Atelier “Moeëjen Daag” zu finden, und lebt er sich in Werkstoffen wie Glas, Bronze, Kupfer, Cortenstahl und manchmal auch Keramik aus. Er scheint eine unerschöpfliche Inspirationsquelle gefunden zu haben, andererseits stützt sich sein plastisches Werk aber auch ganz entschieden auf sein im alten Beruf gründendes profundes Wissen zu Material und Technik.

 

Als ich ihn danach befrage, wie er denn zu Werke gehe, erhielt ich folgende Antwort:

 

Vor einiger Zeit sagte mir einmal jemand: “Den staunenden Blick eines kleinen Kindes haben. Eines Kindes, das begierig die Formen von Bäumen, Pflanzen, Tieren oder eines springenden Balls in sich aufsaugt. So verzehre ich deine Plastiken mit meinen Augen.”

Für mich war das ein schönes Kompliment, aber noch mehr sah ich darin die Wiedererkennung. Ein Erwachsener, der von meinen Skulpturen bis in sein eigenes Kindsein berührt wird. Wiedererkennung!

 

So entstehen auch meine Plastiken. Indem ich das Kind in mir zulasse. Ungebunden, losgelöst von der klugen und weisen Welt. Tagein, tagaus.

Unkonditioniert und voller Staunen schaffe ich stets aufs Neue meine Plastiken. Vögel? Menschen? Das ist gleich. Meine Frau Lianne sagt dazu: “Das sind allesamt Selbstporträts.” Da ist wirklich etwas dran.

 

Und doch, Vögel oder Menschen. In jedem Fall haben meine Plastiken zwei Gesichter, vier Augen, in ein und demselben Kopf.

Ein Gesicht vorne, ein Gesicht hinten, oder eines links und eines rechts.

Für mich stehen diese beiden Gesichter inhaltlich für Gut und Böse. Für göttlich und des Teufels sein.

So sehe ich uns Menschentiere. Wir. Sie und ich.

Für mich existiert kein einziges Menschentier, das nur eine dieser beiden Seiten besitzt.

Ich will und ich kann nicht anders als Plastiken voll ethischer Spannung zu schaffen, in Humor verpackt, um das alles ein wenig erträglich zu machen.

Damit man auch im allerbesten Gott das Schlechte und im schlechtesten aller Teufel das Gute sehen kann.

Damit wir selbst immer wieder aufs Neue staunen, über alles auf dieser Welt.

 

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